WISSENSCHAFTLICHES SCHREIBEN

Wissenschaftliches Schreiben: Hausarbeiten & Abschlussarbeiten meistern

Gutes wissenschaftliches Schreiben ist keine Begabung – es ist ein Handwerk. Lerne die Methoden, die Dir helfen, klare Argumente zu formulieren, richtig zu zitieren und bessere Noten zu schreiben.

60 %Der Studierenden beginnen zu spät mit dem Schreiben
3–5Überarbeitungen für eine gute Hausarbeit nötig
30 %Bessere Noten mit strukturiertem Schreibprozess
1 von 3Studierenden hat Probleme mit korrektem Zitieren

Wissenschaftliches Schreiben ist die Kernkompetenz im Studium – und trotzdem lernen die meisten Studierenden es nie systematisch. Ob Hausarbeit im zweiten Semester, Bachelorarbeit oder Masterarbeit: Die Fähigkeit, klar zu argumentieren, sauber zu zitieren und eine stringente Gliederung aufzubauen, entscheidet maßgeblich über Deine Note.

An deutschen, österreichischen und schweizerischen Hochschulen gelten dabei besonders strenge formale Anforderungen – von der korrekten Zitierweise bis zur eidesstattlichen Erklärung. Ein strukturierter Schreibprozess mit Recherchephase, Gliederung, Rohfassung und mehreren Überarbeitungsrunden verbessert Deine Ergebnisse dramatisch.

Athenify hilft Dir, Schreibsessions gezielt zu planen, Deine tägliche Produktivität zu tracken und eine nachhaltige Schreibroutine aufzubauen, die Dich bis zur Abgabe trägt.

Ein bewährter Schreibprozess

So schreibst Du bessere Hausarbeiten

1

Forschungsfrage schärfen

Eine gute Forschungsfrage ist spezifisch und beantwortbar. Besprich sie frühzeitig mit Deinen Dozent:innen, um Sackgassen zu vermeiden und Dein Thema klar einzugrenzen.

2

Systematisch recherchieren

Nutze Uni-Bibliothekskataloge, Google Scholar und Datenbanken wie JSTOR für fundierte Recherche. Erfasse jede Quelle sofort in einem Zitationsmanager – das spart Dir am Ende Stunden.

3

Gliederung als Gerüst erstellen

Erstelle eine detaillierte Gliederung, bevor Du anfängst zu schreiben. Sie gibt Dir Struktur und zeigt Dir frühzeitig, wo noch Quellen oder Argumente fehlen.

4

Rohfassung ohne Perfektionsanspruch

Schreibe den ersten Entwurf ohne gleichzeitig zu korrigieren. Trenne Kreation und Korrektur konsequent – getimte Pomodoro-Sessions helfen, im Schreibfluss zu bleiben.

5

Überarbeiten, Feedback, Abgabe

Plane mindestens 3–5 Überarbeitungsrunden ein und lass andere Deine Arbeit lesen. Fremde Augen finden logische Lücken, die Dir selbst entgehen.

Für jede Studienphase

Wer profitiert von besserem wissenschaftlichen Schreiben?

Student bei einer Hausarbeit

Hausarbeit

Studierende mit ihrer ersten Hausarbeit

Lerne den wissenschaftlichen Schreibprozess von Grund auf – von der Fragestellung bis zum Literaturverzeichnis.

Student bei der Abschlussarbeit

Abschlussarbeit

Bachelor- und Masterstudierende

Meistere die größte schriftliche Arbeit Deines Studiums mit strukturiertem Zeitmanagement und klarem Schreibprozess.

Student verbessert akademische Schreibfähigkeiten

Schreibkompetenz

Alle, die bessere Noten wollen

Wissenschaftliches Schreiben ist die Kompetenz, die am meisten über Deine Note entscheidet. Investiere hier.

Der vollständige Leitfaden zum wissenschaftlichen Schreiben

Die Grundlagen wissenschaftlichen Schreibens

Wissenschaftliches Schreiben folgt klaren Regeln – und diese Regeln zu kennen ist der erste Schritt zu besseren Noten. An deutschen, österreichischen und schweizerischen Hochschulen wird besonderer Wert auf formale Kriterien gelegt: korrektes Zitieren, saubere Gliederung, eine nachvollziehbare Argumentation und ein einheitliches Erscheinungsbild. Im Gegensatz zum angloamerikanischen Raum, wo persönliche Meinungen in Essays durchaus erwünscht sind, erwarten Dozent:innen im DACH-Raum eine strikt objektive, quellenbasierte Darstellung. Wer diese Konventionen nicht kennt, verliert Punkte – nicht weil der Inhalt schlecht ist, sondern weil die Form nicht stimmt.

Gutes wissenschaftliches Schreiben bedeutet nicht, möglichst kompliziert zu formulieren. Im Gegenteil: Klarheit und Präzision sind die Markenzeichen exzellenter akademischer Texte. Jeder Satz sollte einen Zweck erfüllen, jeder Absatz ein Argument voranbringen. Vermeide Füllwörter, Schachtelsätze und vage Formulierungen. Dozent:innen lesen Hunderte von Hausarbeiten pro Semester – eine klare, gut strukturierte Arbeit fällt sofort positiv auf und macht das Lesen angenehmer.

Der Unterschied zwischen einer 1,7 und einer 1,0 liegt oft nicht im Wissen, sondern in der Qualität des Schreibprozesses.

Der Unterschied zwischen einer 1,7 und einer 1,0 liegt oft nicht im Wissen, sondern in der Qualität des Schreibprozesses. Studierende, die einen strukturierten Schreibprozess verfolgen – mit Recherchephase, Gliederung, Rohfassung und mehreren Überarbeitungsrunden – erzielen konsistent bessere Ergebnisse als solche, die alles auf den letzten Drücker erledigen. Wissenschaftliches Schreiben ist kein Talent, das man hat oder nicht. Es ist ein Handwerk, das man systematisch erlernen kann.

Forschungsfrage und Exposé entwickeln

Jede gute wissenschaftliche Arbeit beginnt mit einer präzisen Forschungsfrage. Sie ist der Kompass, der Deine gesamte Arbeit leitet – von der Literaturrecherche über die Gliederung bis zum Fazit. Eine zu breite Frage wie „Was ist Digitalisierung?" führt zu einer oberflächlichen Arbeit ohne klaren Fokus. Eine zu enge Frage wie „Wie viele Lehrkräfte in Bayern nutzten Zoom am 15. März 2021?" lässt sich zwar beantworten, bietet aber keinen Raum für wissenschaftliche Analyse. Die Kunst liegt darin, eine Frage zu formulieren, die spezifisch genug ist, um in 15–60 Seiten sinnvoll bearbeitet zu werden, und gleichzeitig breit genug, um wissenschaftlich interessant zu sein.

Für Bachelorarbeiten und Masterarbeiten verlangen viele Institute ein Exposé – eine Art Projektplan für Deine Arbeit. Das Exposé umfasst typischerweise: Arbeitstitel, Problemstellung, Forschungsfrage, theoretischer Rahmen, Methodik, vorläufige Gliederung und ein realistischer Zeitplan. Unterschätze das Exposé nicht: Es zwingt Dich, Dein Vorhaben zu durchdenken, bevor Du Wochen in eine Sackgasse investierst. Viele Dozent:innen betrachten das Exposé als erste Arbeitsprobe und geben detailliertes Feedback, das Dir später viel Überarbeitungszeit spart.

💡Tipp: Forschungsfrage regelmäßig anpassen

Ein häufiger Fehler: Die Forschungsfrage wird im Laufe der Arbeit nie angepasst. Dabei ist es völlig normal, dass sich die Fragestellung durch die Recherche verändert. Sprich regelmäßig mit Deinen Betreuer:innen über den Stand Deiner Arbeit und scheue Dich nicht, die Frage zu präzisieren.

Ein häufiger Fehler: Die Forschungsfrage wird im Laufe der Arbeit nie angepasst. Dabei ist es völlig normal, dass sich die Fragestellung durch die Recherche verändert. Sprich regelmäßig mit Deinen Betreuer:innen über den Stand Deiner Arbeit und scheue Dich nicht, die Frage zu präzisieren. Eine gut geschärfte Forschungsfrage am Ende der Recherchephase ist wertvoller als eine vage Frage, die Du seit dem ersten Tag unverändert mitschleppst.

Literaturrecherche systematisch angehen

Die Literaturrecherche ist das Fundament jeder wissenschaftlichen Arbeit – und gleichzeitig der Schritt, den die meisten Studierenden unterschätzen. Plane mindestens 25–30 % Deiner Gesamtzeit für die Recherche ein. Beginne mit Überblickswerken, Handbüchern und aktuellen Review-Artikeln, um den Forschungsstand zu verstehen. Nutze dann die Schneeballmethode: Arbeite Dich über die Literaturverzeichnisse Deiner Schlüsselquellen zu weiteren relevanten Texten vor. Ergänze dies durch systematische Datenbankrecherchen in JSTOR, Web of Science, EBSCO oder fachspezifischen Datenbanken.

25–30 %
Deiner Gesamtzeit solltest Du für die Literaturrecherche einplanen

Erfasse jede Quelle sofort in einem Zitationsmanager wie Citavi (an vielen deutschen Unis kostenlos), Zotero (Open Source) oder Mendeley. Notiere Dir zu jedem Text eine kurze Zusammenfassung, die Kernthese und relevante Seitenzahlen. Diese Vorarbeit spart Dir beim Schreiben Stunden, weil Du nicht ständig in Texten zurückblättern musst. Organisiere Deine Quellen thematisch statt alphabetisch – das erleichtert es Dir später, sie in Deine Argumentation einzuweben, statt eine zusammenhanglose Auflistung zu produzieren.

Achte bei der Quellenauswahl auf Aktualität, Relevanz und wissenschaftliche Qualität. Peer-reviewte Fachartikel und Monografien von anerkannten Verlagen haben mehr Gewicht als Blogposts oder Wikipedia-Einträge. Für eine typische Hausarbeit von 15 Seiten solltest Du 15–25 Quellen auswerten, für eine Bachelorarbeit 40–60. Qualität geht dabei immer vor Quantität: Zehn sorgfältig analysierte Quellen sind wertvoller als dreißig, die Du nur überflogen hast. Nutze die Lernzeit-Erfassung, um Deine Recherchezeit zu tracken und realistisch einzuschätzen.

Gliederung als Gerüst Deiner Arbeit

Die Gliederung ist das halbe Paper. Eine klare Gliederung vor dem Schreiben zu erstellen, spart Dir Stunden und verhindert, dass Du Dich in Details verlierst. Sie zwingt Dich, Dein Argument zu strukturieren und logische Brüche frühzeitig zu erkennen. Deutsche Hausarbeiten und Abschlussarbeiten folgen typischerweise dem Schema: Einleitung → Theorieteil → Methodik → Ergebnisse → Diskussion → Fazit. Je nach Fach und Thema kann diese Grundstruktur variieren, aber das Prinzip bleibt: Vom Allgemeinen zum Spezifischen und zurück.

Erstelle Deine Gliederung in mehreren Stufen. Beginne mit den Hauptkapiteln und unterteile diese dann in Unterkapitel. Formuliere für jedes Kapitel eine Kernaussage – was soll der Leser am Ende dieses Abschnitts verstanden haben? Diese Kernaussagen helfen Dir, den roten Faden nicht zu verlieren. Manche Studierende schreiben sogar Kurzabstracts für jedes Kapitel, bevor sie mit dem eigentlichen Text beginnen. Das klingt nach Mehrarbeit, spart aber insgesamt Zeit, weil Du beim Schreiben genau weißt, wohin jeder Absatz führen soll.

Besprich Deine Gliederung mit Kommiliton:innen, Tutor:innen oder in der Schreibwerkstatt Deiner Universität. Feedback in dieser Phase ist besonders wertvoll, weil Änderungen an der Struktur hier noch einfach sind – im fertigen Text sind sie ein enormer Aufwand. Viele Dozent:innen bieten Sprechstunden an, in denen Du Deine Gliederung besprechen kannst. Nutze diese Angebote: Eine abgesegnete Gliederung gibt Dir Sicherheit und verhindert böse Überraschungen bei der Bewertung.

Den Schreibprozess strukturieren

Der häufigste Fehler beim wissenschaftlichen Schreiben: gleichzeitig schreiben und perfektionieren. Das verlangsamt Dich massiv und führt zu Schreibblockaden. Die Lösung ist so einfach wie wirksam – trenne Kreation und Korrektur konsequent. Schreibe den ersten Entwurf ohne Anspruch auf Perfektion. Lass die innere Kritikerin schweigen und bringe Deine Gedanken aufs Papier. Es ist deutlich einfacher, einen mittelmäßigen Text zu überarbeiten, als einen perfekten Text aus dem Nichts zu erschaffen.

Nutze getimte Schreibsessions mit der Pomodoro-Technik: 25 Minuten fokussiert schreiben, 5 Minuten Pause. Nach vier Blöcken machst Du eine längere Pause von 15–30 Minuten. Diese Methode wirkt gegen Schreibblockaden, weil sie den Druck nimmt: Du musst nicht stundenlang am Stück schreiben, sondern nur 25 Minuten durchhalten. Viele Studierende berichten, dass sie in vier fokussierten Pomodoro-Blöcken mehr schaffen als in einem ganzen Tag „irgendwie am Schreibtisch sitzen".

Schreibroutinen schlagen Inspiration. Eine tägliche Schreibroutine von 45–90 Minuten produziert über ein Semester mehr Ergebnis als sporadische Marathonsessions am Wochenende.

Schreibroutinen schlagen Inspiration. Professionelle Akademiker:innen und Autor:innen schreiben nicht, wenn sie motiviert sind – sie schreiben nach einem festen Plan. Eine tägliche Schreibroutine von 45–90 Minuten produziert über ein Semester mehr Ergebnis als sporadische Marathonsessions am Wochenende. Plane feste Schreibzeiten in Deinen Stundenplan ein und behandle sie wie Pflichtveranstaltungen. Tracke Deine tägliche Schreibzeit, um Muster zu erkennen: Wann schreibst Du am besten? Morgens, nachmittags oder abends? Passe Deinen Lernplan entsprechend an.

Zitieren und Plagiatsfreiheit sicherstellen

Korrektes Zitieren schützt vor Plagiatsvorwürfen – und ein Plagiatsvorwurf kann im schlimmsten Fall zur Exmatrikulation führen. Jede fremde Idee, die Du übernimmst, muss als Zitat gekennzeichnet sein: direkt (wörtlich in Anführungszeichen mit Quellenangabe) oder indirekt (in eigenen Worten umformuliert, aber ebenfalls mit Quellenangabe). Im Zweifelsfall gilt: Lieber eine Quelle zu viel als eine zu wenig angeben. An vielen deutschen Hochschulen werden Abschlussarbeiten routinemäßig mit Software wie Turnitin, PlagScan oder Plagscan geprüft.

Welchen Zitierstil Du verwenden musst, hängt von Deinem Fach und Institut ab. In den Geisteswissenschaften sind Fußnoten-Stile (Chicago, Turabian) verbreitet, in den Sozialwissenschaften APA oder Harvard, in den Naturwissenschaften oft Vancouver oder ACS. Frage immer Deine Dozent:innen nach den spezifischen Vorgaben – manche Institute haben eigene Zitierleitfäden. Achte auf Konsistenz: Ein Wechsel zwischen Zitierstilen innerhalb einer Arbeit ist ein häufiger Fehler und fällt sofort negativ auf.

💡Citavi: Kostenlos an vielen deutschen Unis

Ein Zitationsmanager ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Citavi ist an vielen deutschen Universitäten über eine Campus-Lizenz kostenlos verfügbar und bietet neben der Quellenverwaltung auch eine Wissensorganisation mit Kategorien und Schlagworten.

Ein Zitationsmanager ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Citavi ist an vielen deutschen Universitäten über eine Campus-Lizenz kostenlos verfügbar und bietet neben der Quellenverwaltung auch eine Wissensorganisation mit Kategorien und Schlagworten – wer dieses Prinzip weiterdenken möchte, sollte sich mit dem Second-Brain-Konzept für Studierende beschäftigen. Zotero ist die beste kostenlose Alternative und funktioniert auf allen Betriebssystemen. Beide Tools erstellen Dein Literaturverzeichnis automatisch im gewünschten Zitierstil – das allein spart Dir bei einer Bachelorarbeit mehrere Stunden manueller Formatierung und reduziert Fehler erheblich.

Überarbeitung und Feedback systematisch nutzen

Die Überarbeitung ist der Schritt, der gute Arbeiten von exzellenten trennt – und gleichzeitig der Schritt, für den die meisten Studierenden zu wenig Zeit einplanen. Plane mindestens 3–5 Überarbeitungsrunden ein, jede mit einem anderen Fokus: Die erste Runde prüft die Argumentation und den roten Faden. Die zweite Runde verbessert Stil und Verständlichkeit. Die dritte Runde kontrolliert Zitierweise und Literaturverzeichnis. Die vierte Runde kümmert sich um Formatierung, Seitenzahlen und Anhänge. Die letzte Runde ist ein finaler Korrekturlesedurchgang.

3–5
Überarbeitungsrunden solltest Du für eine gute Hausarbeit einplanen

Lass zwischen dem Schreiben und der Überarbeitung mindestens einen Tag Abstand. Mit frischen Augen siehst Du Fehler, die Dir direkt nach dem Schreiben entgehen. Lies Deinen Text laut vor – das ist eine der effektivsten Methoden, um holprige Formulierungen, fehlende Übergänge und zu lange Sätze zu identifizieren. Wenn ein Satz beim Vorlesen stolpert, ist er zu kompliziert. Vereinfache ihn, teile ihn auf oder formuliere ihn um.

Feedback von anderen ist unverzichtbar. Lass Deine Arbeit von mindestens zwei Personen gegenlesen – idealerweise von jemandem aus Deinem Fach (für inhaltliche Korrektheit) und von jemandem fachfremdem (für Verständlichkeit). Viele Universitäten im DACH-Raum bieten kostenlose Schreibwerkstätten und Schreibberatungen an, die von geschulten Tutor:innen geleitet werden. Diese Angebote sind Gold wert und werden von erstaunlich wenigen Studierenden genutzt. Auch Peer-Feedback-Gruppen, in denen Studierende gegenseitig ihre Texte lesen, sind eine hervorragende Möglichkeit, Dein Schreiben zu verbessern.

Wie Athenify beim wissenschaftlichen Schreiben hilft

Athenify wurde entwickelt, um Studierenden eine nachhaltige Lernroutine aufzubauen – und das gilt besonders für das wissenschaftliche Schreiben. Nutze den Fokus-Timer für getimte Schreibsessions: Pomodoro-Blöcke von 25 oder 50 Minuten helfen Dir, Schreibblockaden zu überwinden und täglich produktiv zu schreiben. Die täglichen Streaks halten Dich accountable und motivieren Dich, auch an schwierigen Tagen zumindest eine kurze Schreibsession einzulegen – denn Konsistenz schlägt Intensität.

Mit der Lernzeit-Erfassung trackst Du, wie viel Zeit Du tatsächlich in Deine Arbeit investierst – aufgeteilt nach Recherche, Schreiben und Überarbeiten. Diese Daten helfen Dir, realistische Zeitpläne zu erstellen und Deine Produktivität zu verstehen. Viele Studierende überschätzen, wie viel sie tatsächlich schreiben, und unterschätzen, wie viel Zeit die Recherche frisst. Ehrliches Tracking schafft Klarheit und hilft Dir, Deinen Schreibprozess von Hausarbeit zu Hausarbeit zu verbessern.

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Über den Autor

Lukas von Hohnhorst

Lukas von Hohnhorst

Gründer von Athenify

Seit meinem 3. Semester tracke ich jede Lerneinheit – damals noch in Excel. Dank dieser Daten schrieb ich meine Master-Thesis vom Maidan in Kiew, aus dem Starbucks in Bukarest und einem Airbnb in Warschau.

In meiner Thesis brachte ich mir das Programmieren bei. Daraus entstand Athenify: 2020 gelauncht, seitdem kontinuierlich weiterentwickelt – heute mit über 30.000 Nutzern in 60+ Ländern. Außerdem habe ich das Buch "The HabitSystem" über Gewohnheiten geschrieben.

Dabei fließen 10+ Jahre Tracking-Erfahrung und 5+ Jahre Softwareentwicklung in die Entwicklung von Athenify ein. Als Software Product Owner, ehemaliger Bain-Berater und Mannheim-Absolvent (Top 2 %) weiß ich, was Studierende brauchen – ich war selbst Tutor an der Uni.

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Was die Forschung zeigt

Schreibansätze im Vergleich

Last-Minute-PanikEin Entwurf reichtOhne GliederungStrukturierter Prozess
ArgumentationsklarheitSchwachMittelInkonsistentKlar & stringent
ZitierfehlerVieleEinigeVieleMinimal
StresslevelExtrem hochMittelHochKontrollierbar
NotenqualitätUnterdurchschnittlichDurchschnittlichUnvorhersehbarÜberdurchschnittlich
ÜberarbeitungsqualitätKeine ZeitOberflächlichPlanlosSystematisch
LiteraturverzeichnisFehlerhaftTeilweise korrektUnvollständigLückenlos & einheitlich
Roter FadenKaum erkennbarStellenweiseFehlt oftDurchgängig
ZeitmanagementChaotischUngeplantSpontanGeplant & realistisch

Aus unserem Blog

Wissenschaftliches Schreiben verbessern

Entwickelt für Studierende

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Die Transformation

Vorher und nachher mit strukturiertem Schreibprozess

„Ich fange 3 Tage vor der Deadline an"

„Mein Schreibplan startet 5 Wochen vorher"

„Ich schreibe und korrigiere gleichzeitig"

„Erst der Entwurf, dann die Überarbeitung"

„Meine Argumentation springt hin und her"

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Über wissenschaftliches Schreiben

Häufig gestellte Fragen

Wie schreibe ich eine gute Hausarbeit?

Welcher Zitierstil wird an deutschen Unis verwendet?

Wie vermeide ich Plagiate?

Wie überwinde ich eine Schreibblockade?

Wie lange brauche ich für eine Hausarbeit?

Was macht eine gute wissenschaftliche Fragestellung aus?

Brauche ich einen Zitationsmanager?

Wie schreibe ich ein gutes Exposé?

Wie funktioniert eine systematische Literaturrecherche?

Wie schreibe ich ein gutes Abstract?

Welche Formatierung erwarten Dozent:innen?

Lohnt sich die Schreibwerkstatt meiner Uni?

Wie erstelle ich einen realistischen Zeitplan für die Bachelorarbeit?

Was ist der Unterschied zwischen Hausarbeit und Bachelorarbeit?

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