SCHLAF & LERNEN

Schlaf & Lernen: Warum Erholung Deine beste Lerntechnik ist

Durchmachen bringt nichts. Dein Gehirn konsolidiert Wissen im Schlaf. Lerne, warum 7–9 Stunden Schlaf Deine Prüfungsleistung mehr verbessern als 3 extra Lernstunden.

7–9 Std.Optimale Schlafdauer für Studierende
40 %Weniger Behaltensleistung nach einer Nacht ohne Schlaf
20 %Bessere Prüfungsleistung mit gutem Schlaf
65 %Der Studierenden schlafen zu wenig

Schlaf ist keine verlorene Lernzeit – er ist der wichtigste Teil davon. Während Du schläfst, durchläuft Dein Gehirn einen hochkomplexen Konsolidierungsprozess: Neuronale Verbindungen werden gestärkt, irrelevante Informationen gefiltert und neue Erinnerungen systematisch ins Langzeitgedächtnis überführt.

Dieser Prozess läuft in mehreren Schlafphasen ab – vom Tiefschlaf, der Faktenwissen festigt, bis zur REM-Phase, die kreative Verknüpfungen herstellt. Eine Nacht durchmachen vor der Klausur zerstört genau diesen Mechanismus und macht Stunden des Lernens zunichte. Die Forschung ist eindeutig: Studierende, die konsequent 7–9 Stunden schlafen, schreiben bessere Noten – nicht trotz, sondern wegen der vermeintlich „verlorenen" Stunden.

Athenify hilft Dir, Deine Lernzeit so effizient zu nutzen, dass Du rechtzeitig ins Bett kommst – ohne schlechtes Gewissen.

Ein wissenschaftlich fundierter Ansatz

So optimierst Du Schlaf für besseres Lernen

1

Feste Schlafenszeit einhalten

Gehe jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett – auch am Wochenende. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus verbessert die Schlafqualität messbar und steigert Deine kognitive Leistungsfähigkeit am nächsten Tag.

2

Lernen vor dem Schlaf strategisch nutzen

Wiederhole Karteikarten oder Vorlesungsnotizen 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen. Dein Gehirn konsolidiert frisch Gelerntes bevorzugt in den ersten Tiefschlafphasen.

3

Bildschirmzeit reduzieren

Blaues Licht unterdrückt die Melatoninproduktion um bis zu 50 %. Stelle Bildschirme mindestens 60 Minuten vor dem Schlafengehen ab oder nutze einen Blaulichtfilter.

4

Strategische Powernaps einplanen

Ein 20-minütiger Powernap zwischen 13 und 15 Uhr steigert Deine Nachmittagsleistung enorm, ohne den nächtlichen Schlaf zu stören. Stelle Dir einen Wecker, um nicht in den Tiefschlaf zu fallen.

5

Schlafumgebung optimieren

Dein Schlafzimmer sollte kühl (16–18 °C), dunkel und ruhig sein. Verbanne Laptop und Lernmaterialien aus dem Bett – Dein Gehirn muss das Bett mit Schlaf assoziieren, nicht mit Prüfungsstress.

Die meisten Studierenden

Wer sollte mehr auf Schlaf achten?

Student in der Klausurenphase

Klausurenphase

Studierende vor Prüfungen

Gerade vor Prüfungen ist Schlaf am wichtigsten – und wird am meisten vernachlässigt. Schlaf statt Pauken.

Student baut Routinen auf

Routinen

Studierende, die Gewohnheiten aufbauen

Guter Schlaf ist die Grundlage aller guten Gewohnheiten. Ohne Erholung bricht jede Routine zusammen.

Erschöpfter Student

Erschöpfung

Chronisch müde Studierende

Wenn Du trotz Lernen keine Fortschritte machst, könnte Schlafmangel die Ursache sein. Schlaf ist der Multiplikator.

Die Wissenschaft von Schlaf und Lernen

Wie Schlaf Lernen ermöglicht

Dein Gehirn lernt im Schlaf weiter – und zwar aktiver als die meisten denken. Während Du wach bist, nimmt der Hippocampus neue Informationen auf und speichert sie als vorläufige, fragile Gedächtnisspuren. Doch diese Spuren sind noch nicht dauerhaft. Erst im Schlaf werden sie durch einen Prozess namens Gedächtniskonsolidierung ins Langzeitgedächtnis überführt. Ohne ausreichend Schlaf bleiben Erinnerungen instabil und werden innerhalb weniger Tage vergessen – egal, wie intensiv Du gelernt hast.

Schlaf ist also kein passiver Zustand, sondern eine hochaktive Phase der neuronalen Reorganisation. Dein Gehirn filtert irrelevante Informationen heraus, stärkt wichtige Verbindungen und integriert neues Wissen in bestehendes. Forschende an der Universität Lübeck konnten zeigen, dass Probanden nach einer Nacht Schlaf Gelerntes signifikant besser abrufen konnten als nach der gleichen Zeitspanne im Wachzustand. Wer tiefer in die Wissenschaft hinter effektivem Lernen eintauchen möchte, erkennt schnell: Für Studierende an deutschen Universitäten, die oft mehrere Module parallel bewältigen müssen, ist Schlaf deshalb kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Schlaf ist keine verlorene Lernzeit – er ist der wichtigste Teil davon.

Besonders relevant: Schlaf verbessert nicht nur das Abrufen von Fakten, sondern auch das Erkennen von Mustern und Zusammenhängen. Wer vor einer Statistikklausur oder einer juristischen Falllösung steht, profitiert enorm davon, das Material abends zu wiederholen und dann 7–9 Stunden zu schlafen. Am nächsten Morgen ist das Verständnis tiefer – ohne einen einzigen zusätzlichen Lernminute investiert zu haben.

Gedächtniskonsolidierung im Detail

Die Gedächtniskonsolidierung findet in verschiedenen Schlafphasen statt, die jeweils unterschiedliche Funktionen erfüllen. Während des Tiefschlafs (Slow-Wave Sleep, SWS) in der ersten Nachthälfte werden vor allem deklarative Erinnerungen konsolidiert – also Faktenwissen wie Vokabeln, historische Daten oder Formeln. Dabei „replayed" der Hippocampus die am Tag gebildeten neuronalen Muster und überträgt sie in den Neokortex für langfristige Speicherung.

40 %
mehr Behaltensleistung bei Studierenden, die beide Schlafphasen vollständig durchlaufen

Die REM-Phase (Rapid Eye Movement), die vor allem in der zweiten Nachthälfte dominiert, ist hingegen entscheidend für prozedurales Lernen und kreatives Problemlösen. In dieser Phase bildet Dein Gehirn unerwartete Verknüpfungen zwischen Ideen – deshalb wachst Du manchmal mit der Lösung für ein Problem auf, das Dich am Vorabend noch frustriert hat. Forschungen der Harvard Medical School bestätigen, dass Studierende, die beide Phasen vollständig durchlaufen, bis zu 40 % mehr behalten als schlaflose Kommilitonen.

Besonders sogenannte Schlafspindeln – kurze Bursts elektrischer Aktivität im leichten Schlaf – korrelieren stark mit der Lernfähigkeit. Je mehr Schlafspindeln eine Person in der Nacht produziert, desto besser ist ihre Gedächtnisleistung am nächsten Tag. Ein regelmäßiger, ungestörter Schlaf mit 4–6 vollständigen 90-Minuten-Zyklen stellt sicher, dass alle diese Phasen ausreichend durchlaufen werden. Wer den Wecker auf 5 Stunden Schlaf stellt, kappt die REM-reiche zweite Nachthälfte – und damit einen Großteil der kreativen Konsolidierung.

Warum Durchmachen kontraproduktiv ist

Durchmachen vor Prüfungen ist die am weitesten verbreitete und gleichzeitig schädlichste Lernstrategie unter Studierenden. An deutschen Unis, besonders in der Klausurenphase, ist die Nachtschicht in der Bib fast schon Kulturphänomen. Doch die Forschung zeichnet ein vernichtendes Bild: Nach 17–19 Stunden ohne Schlaf sinkt die kognitive Leistung auf ein Niveau, das 0,5 Promille Blutalkohol entspricht. Nach 24 Stunden – einer typischen Durchmach-Nacht – liegt man bei 1,0 Promille. Du würdest keine Klausur betrunken schreiben – warum also nach einer Nacht ohne Schlaf?

💡Der Effekt der abnehmenden Rendite

Nach etwa 16 Stunden Wachheit sinkt die Aufnahmefähigkeit drastisch. Jede weitere Stunde Lernen nach Mitternacht bringt immer weniger Ertrag, während die Kosten – fehlende Konsolidierung, kognitive Beeinträchtigung, emotionale Instabilität – steigen.

1,0 Promille
Blutalkohol-Äquivalent: Deine kognitive Leistung nach 24 Stunden ohne Schlaf

Das Problem geht über bloße Müdigkeit hinaus. Schlafentzug beeinträchtigt gezielt den präfrontalen Kortex, also genau den Bereich, den Du für Klausuren brauchst: logisches Denken, Arbeitsgedächtnis, Impulskontrolle und die Fähigkeit, Informationen geordnet abzurufen. Selbst wenn Du in der Nacht noch neues Material in den Kurzzeitspeicher gepresst hast, ist Dein Gehirn am Prüfungstag zu erschöpft, um es zuverlässig abzurufen. Studien zeigen, dass Studierende, die vor der Klausur 7–8 Stunden geschlafen haben, besser abschneiden als jene, die doppelt so lang gelernt, aber nicht geschlafen haben.

Hinzu kommt der Effekt der abnehmenden Rendite. Nach etwa 16 Stunden Wachheit sinkt die Aufnahmefähigkeit drastisch. Jede weitere Stunde Lernen nach Mitternacht bringt immer weniger Ertrag, während die Kosten – fehlende Konsolidierung, kognitive Beeinträchtigung, emotionale Instabilität – steigen. Die bessere Strategie: Nutze einen Lernplaner, um früh genug mit der Vorbereitung zu beginnen, und schütze die Nacht vor der Prüfung als heilig.

Powernaps strategisch nutzen

Ein strategischer Powernap ist kein Zeichen von Faulheit – er ist ein wissenschaftlich belegtes Werkzeug zur Leistungssteigerung. Die NASA fand in ihrer Fatigue-Studie heraus, dass ein 26-minütiger Nap die Leistung um 34 % und die Wachheit um 54 % steigerte. Für Studierende, die nach der Mittagsvorlesung ein Tief erleben, kann ein Powernap den Nachmittag retten und die Effektivität der restlichen Lernsessions deutlich erhöhen.

34 %
Leistungssteigerung durch einen 26-minütigen Powernap (NASA-Studie)

Der Schlüssel liegt in der richtigen Dauer und Tageszeit. Ideal sind 20–25 Minuten zwischen 13 und 15 Uhr, wenn die meisten Menschen ein natürliches zirkadianes Tief erleben. Naps über 30 Minuten riskieren den Eintritt in den Tiefschlaf, was zu Schlafträgheit führt – dem unangenehmen, benommenen Gefühl nach dem Aufwachen. Setze Dir unbedingt einen Wecker und schlafe in leicht aufrechter Position (z. B. am Schreibtisch), um den Tiefschlaf zu vermeiden. Nach 15 Uhr solltest Du auf Naps verzichten, da sie sonst das abendliche Einschlafen erschweren.

Besonders effektiv ist die „Lern-Nap-Wiederholungs-Methode": Lerne einen Block Material, mache einen 20-minütigen Powernap und wiederhole dasselbe Material danach kurz. Diese Methode übertrifft kontinuierliches Lernen signifikant, weil der Nap ein Konsolidierungsfenster bietet, das die im ersten Block gebildeten Gedächtnisspuren festigt. Kombiniere das mit dem Fokus-Timer von Athenify, um Deine Lern-Nap-Zyklen präzise zu strukturieren.

Der Schlaf-Lern-Zyklus

Die erfolgreichsten Studierenden nutzen einen systematischen Schlaf-Lern-Zyklus, der die natürliche Gedächtniskonsolidierung optimal ausschöpft. Der Zyklus funktioniert so: Tagsüber lernst Du in fokussierten Sessions neues Material, wobei Du die Konzentrationsphasen Deines zirkadianen Rhythmus nutzt – typischerweise vormittags zwischen 10 und 12 Uhr und nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr. Abends, 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen, wiederholst Du die wichtigsten Inhalte des Tages.

Dann schläfst Du 7–9 Stunden. Während dieser Zeit durchläuft Dein Gehirn mehrere 90-Minuten-Zyklen aus Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Jeder Zyklus konsolidiert das Gelernte weiter. Am nächsten Morgen testest Du Dich selbst – per Active Recall oder mit Karteikarten –, um zu prüfen, was hängen geblieben ist. Die Lücken, die Du dabei entdeckst, werden zum Fokus der nächsten Lernsession. So entsteht ein Kreislauf aus Lernen, Konsolidieren und Überprüfen, der deutlich effizienter ist als stundenlanges passives Durchlesen. Wer zusätzlich lernt, fokussiert und ohne Ablenkung zu lernen, maximiert den Ertrag jeder einzelnen Lernsession.

Der entscheidende Vorteil dieses Systems: Du lernst weniger Stunden, behältst aber mehr. Studierende, die den Schlaf-Lern-Zyklus konsequent umsetzen, berichten, dass sie 20–30 % weniger Gesamtlernzeit benötigen und trotzdem bessere Ergebnisse erzielen. Der Schlüssel ist Regelmäßigkeit – nicht Intensität. Plane Deine Lernwochen so, dass jede Session auf dem aufbaut, was Dein Gehirn in der vergangenen Nacht konsolidiert hat.

Schlafhygiene für Studierende

Schlafhygiene bezeichnet die Gesamtheit aller Gewohnheiten und Umgebungsfaktoren, die Deinen Schlaf beeinflussen – und für Studierende gibt es hier enormes Optimierungspotenzial. In WG-Zimmern, Studierendenwohnheimen und kleinen Apartments ist die Schlafumgebung oft alles andere als ideal: Straßenlärm, helle Laternen, ein Schreibtisch direkt neben dem Bett und Mitbewohner mit anderem Rhythmus. Doch schon kleine Änderungen können die Schlafqualität dramatisch verbessern.

Die wichtigsten Regeln: Halte Dein Schlafzimmer kühl (16–18 °C), dunkel und ruhig. Nutze Verdunkelungsvorhänge oder eine Schlafmaske, Ohrstöpsel bei Lärm und lüfte vor dem Schlafengehen gründlich. Verbanne Laptop, Lehrbücher und Lernmaterialien aus dem Bett – Dein Gehirn muss den Schlafplatz mit Erholung assoziieren, nicht mit Prüfungsstress. Etabliere eine Abendroutine von 30–60 Minuten: Bildschirme aus, gedimmtes Licht, leichtes Dehnen oder ein Buch – das signalisiert Deinem Nervensystem, dass es Zeit zum Herunterfahren ist.

💡Schlafhygiene-Checkliste für Studierende
  • Schlafzimmer kühl (16–18 °C), dunkel und ruhig halten
  • Verdunkelungsvorhänge oder Schlafmaske nutzen
  • Laptop und Lernmaterialien aus dem Bett verbannen
  • 30–60 Minuten Abendroutine ohne Bildschirme etablieren
  • Schlafenszeit auch am Wochenende maximal 60 Minuten variieren

Ein häufig unterschätzter Faktor ist die Konsistenz der Schlafenszeit. Der zirkadiane Rhythmus funktioniert wie eine innere Uhr, die durch Regelmäßigkeit kalibriert wird. Wer unter der Woche um 23 Uhr ins Bett geht und am Wochenende erst um 3 Uhr, erzeugt einen „sozialen Jetlag", der die Schlafqualität auch unter der Woche verschlechtert. Versuche, Deine Schlafenszeit auch am Wochenende um maximal 60 Minuten abweichen zu lassen. Baue Dir mit starken Lerngewohnheiten einen Tagesablauf, der einen festen Schlafrhythmus unterstützt.

Koffein, Alkohol und Schlafqualität

Koffein und Alkohol sind die beiden Substanzen, die Studierenden den Schlaf am häufigsten ruinieren – und beide wirken subtiler, als die meisten denken. Koffein hat eine Halbwertszeit von 5–6 Stunden. Das bedeutet: Ein Kaffee um 16 Uhr hinterlässt um 22 Uhr noch die Hälfte des Koffeins in Deinem System. Diese Menge reicht, um das Einschlafen um durchschnittlich 40 Minuten zu verzögern und die Tiefschlafzeit um bis zu 20 % zu reduzieren. Die Faustregel: Kein Koffein nach 14 Uhr.

5–6 Std.
Halbwertszeit von Koffein – ein Kaffee um 16 Uhr wirkt noch um 22 Uhr

Alkohol ist ein noch tückischerer Schlafräuber. Zwar hilft er beim Einschlafen, doch er zerstört die Schlafarchitektur massiv: Er unterdrückt die REM-Phase, fragmentiert den Schlaf in der zweiten Nachthälfte und führt zu häufigerem Aufwachen. Zwei Bier am Abend können die Gedächtniskonsolidierung um bis zu 50 % reduzieren – selbst wenn Du die gleiche Gesamtschlafdauer erreichst. Für die Klausurenphase gilt deshalb: Alkohol und Lernen vertragen sich nicht. Ein Bier nach dem Uni-Sport mag verlockend sein, aber wenn Du am nächsten Tag eine Lerneinheit geplant hast, bezahlst Du mit reduzierten Ergebnissen.

Auch Energy-Drinks verdienen besondere Vorsicht. Mit 80–300 mg Koffein pro Dose plus Zucker und Taurin erzeugen sie einen kurzfristigen Leistungsschub, der oft mit einem tiefen Einbruch und Schlafstörungen bezahlt wird. Studierende, die regelmäßig Energy-Drinks konsumieren, berichten signifikant häufiger über Einschlafprobleme und schlechte Schlafqualität. Die nachhaltigere Alternative: ausreichend schlafen, tagsüber Wasser trinken und die natürliche Energie aus guter Ernährung und Bewegung nutzen.

Sport, Schlaf und kognitive Leistung

Regelmäßige Bewegung ist einer der wirksamsten natürlichen Schlafverbesserer – und gleichzeitig ein direkter Booster für Deine Lernfähigkeit. Studien zeigen, dass Studierende, die 3–4 Mal pro Woche moderate Ausdauerbewegung betreiben (Joggen, Radfahren, Schwimmen), schneller einschlafen, tiefer schlafen und seltener nachts aufwachen. Gleichzeitig steigert regelmäßiger Sport das Hippocampus-Volumen – den Teil des Gehirns, der für Gedächtnisbildung zuständig ist.

Das Timing ist entscheidend: Intensiver Sport innerhalb von 2–3 Stunden vor dem Schlafengehen kann das Einschlafen erschweren, weil er Herzfrequenz und Körpertemperatur erhöht. Morgens oder nachmittags trainieren ist ideal. Selbst ein 20-minütiger Spaziergang zwischen zwei Lernsessions kann die Konzentration für die nächste Session steigern und den Schlaf in der folgenden Nacht verbessern. An deutschen Unis bieten der Hochschulsport und Campus-Fitnessstudios günstige Möglichkeiten, Bewegung in den Studienalltag zu integrieren.

Ein besonders starker Effekt zeigt sich bei der Kombination aus Sport und anschließendem Lernen. Bewegung erhöht die Ausschüttung von BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor), einem Protein, das die Bildung neuer neuronaler Verbindungen fördert. Wer vor einer Lernsession 20–30 Minuten Sport treibt, lernt nachweislich effizienter. Dazu kommt: Regelmäßige Bewegung reduziert Stress und Angst, die häufigsten Gründe für Einschlafprobleme bei Studierenden. Sport ist also eine dreifache Investition: besserer Schlaf, besseres Lernen, besseres Wohlbefinden.

Wie Athenify Dir hilft, rechtzeitig aufzuhören

Athenify wurde entwickelt, um Dir zu helfen, in weniger Zeit mehr zu erreichen – damit Du Deinen Schlaf schützen kannst, ohne akademische Leistung zu opfern. Der Fokus-Timer strukturiert Deine Lernsessions in konzentrierte Blöcke mit Pausen, sodass Du Deine produktivsten Tagesstunden maximal nutzt. Statt abends noch verzweifelt Material nachzuholen, schließt Du Deine Lernziele rechtzeitig ab – und gehst ohne schlechtes Gewissen ins Bett.

Mit dem Lernzeit-Tracking siehst Du genau, wie viele Stunden Du tatsächlich produktiv lernst. Die meisten Studierenden überschätzen ihre effektive Lernzeit massiv – und kompensieren die Ineffizienz durch längere Sessions und spätere Nächte. Wenn Du erkennst, dass Du in 3 fokussierten Stunden mehr schaffst als in 6 unkonzentrierten, kannst Du Deinen Tag umstrukturieren und den Abend für Erholung und Schlaf freihalten.

Der Lernplaner hilft Dir, Prüfungsvorbereitungen Wochen im Voraus zu planen, statt alles auf die letzten Tage zu schieben. Wer drei Wochen vor der Klausur anfängt, braucht keine Nachtschichten. Die Streak-Funktion motiviert Dich, jeden Tag eine kleine Lerneinheit einzulegen – und diese tägliche Konsistenz ist es, die Durchmach-Nächte überflüssig macht. Athenify verwandelt Schlaf von einem Opfer Deiner Lerngewohnheiten in einen geschützten, nicht verhandelbaren Teil Deiner akademischen Strategie.

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Über den Autor

Lukas von Hohnhorst

Lukas von Hohnhorst

Gründer von Athenify

Seit meinem 3. Semester tracke ich jede Lerneinheit – damals noch in Excel. Dank dieser Daten schrieb ich meine Master-Thesis vom Maidan in Kiew, aus dem Starbucks in Bukarest und einem Airbnb in Warschau.

In meiner Thesis brachte ich mir das Programmieren bei. Daraus entstand Athenify: 2020 gelauncht, seitdem kontinuierlich weiterentwickelt – heute mit über 30.000 Nutzern in 60+ Ländern. Außerdem habe ich das Buch "The HabitSystem" über Gewohnheiten geschrieben.

Dabei fließen 10+ Jahre Tracking-Erfahrung und 5+ Jahre Softwareentwicklung in die Entwicklung von Athenify ein. Als Software Product Owner, ehemaliger Bain-Berater und Mannheim-Absolvent (Top 2 %) weiß ich, was Studierende brauchen – ich war selbst Tutor an der Uni.

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Was die Forschung zeigt

Schlafverhalten im Vergleich

Durchmachen5–6 Stunden7–9 Stunden
GedächtniskonsolidierungBlockiertReduziertOptimal
Fokus am nächsten TagStark eingeschränktEingeschränktVoll leistungsfähig
LangzeitbehaltungMinimalReduziertMaximal
Stress & AngstStark erhöhtErhöhtNormal
PrüfungsleistungDeutlich schlechterLeicht reduziertOptimal
Kreatives ProblemlösenKaum möglichEingeschränktVoll verfügbar
Emotionale StabilitätInstabilSchwankendStabil
ImmunsystemGeschwächtLeicht geschwächtGestärkt

Aus unserem Blog

Schlaf und Lernen verstehen

Damit Du rechtzeitig ins Bett kommst

Tools für effizientes Lernen

Die Transformation

Vorher und nachher mit besserem Schlaf

„Ich mache vor jeder Prüfung die Nacht durch"

„8 Stunden Schlaf vor der Prüfung – und ich erinnere mich an alles"

„Ich lerne bis 2 Uhr und bin am nächsten Tag kaputt"

„Effiziente Pomodoro-Sessions – um 22 Uhr bin ich fertig"

„Ich trinke 5 Kaffee am Tag, um wach zu bleiben"

„Guter Schlaf macht Koffein-Überdosen überflüssig"

„Ich fühle mich ständig müde und unkonzentriert"

„7–8 Stunden Schlaf haben meine Konzentration transformiert"

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Über Schlaf und Lernen

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Schlaf brauche ich als Student?

Bringt Durchmachen vor der Prüfung etwas?

Hilft ein Powernap beim Lernen?

Warum kann ich abends nicht einschlafen?

Sollte ich vor dem Schlaf lernen?

Wie wirkt sich schlechter Schlaf auf Prüfungen aus?

Was ist mein Chronotyp, und wie beeinflusst er meine Lernzeit?

Ist es besser, früh aufzustehen oder spät zu lernen?

Welche Schlafphasen sind für das Lernen am wichtigsten?

Hilft Melatonin beim Einschlafen? Was ist mit anderen Supplements?

Ist es besser, vor oder nach dem Lernen zu schlafen?

Funktioniert strategischer Schlafentzug? Kann ich unter der Woche weniger schlafen und am Wochenende nachholen?

Kann man am Wochenende Schlaf nachholen?

Was tun, wenn ich vor der Prüfung nicht schlafen kann?

Wie hilft Athenify bei besseren Schlafgewohnheiten?

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