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Abitur-Rechner

Berechne deinen Abiturschnitt mit dem 15-Punkte-System. Gewichtete Berechnung für alle Bundesländer. Finde heraus, welche Punkte du für dein Wunsch-Abitur brauchst.

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So funktioniert's

Berechne deinen Abiturschnitt in 3 Schritten

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Füge deine Abiturfächer mit Punktzahlen (0–15) und Gewichtung hinzu. Der Rechner berücksichtigt die unterschiedliche Wertung der Kurse.

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Dein gewichteter Abiturschnitt wird sofort berechnet und in die Abiturnote (1,0–4,0) umgerechnet.

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Nutze den Ziel-Modus, um herauszufinden, welche Punkte du in den verbleibenden Prüfungen brauchst.

Warum den Abiturschnitt tracken?

Deine Abiturnote öffnet Türen

1

NC-freie Studiengänge

Für zulassungsfreie Studiengänge brauchst du in der Regel mindestens 4,0. Mit besserem Schnitt hast du mehr Optionen.
2

Medizin, Jura & Co.

Für NC-Studiengänge wie Medizin (1,0–1,2), Pharmazie oder Psychologie zählt jeder Zehntelpunkt.
3

Stipendien

Die meisten Begabtenförderungswerke (Studienstiftung, Konrad-Adenauer etc.) erwarten einen Schnitt von 1,5 oder besser.
4

Auslandsaufenthalte

Für Austauschprogramme und internationale Bewerbungen ist ein guter Abiturschnitt oft Voraussetzung.
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Abiturschnitt berechnen und verstehen

Der Abiturschnitt ist eine der wichtigsten Kennzahlen für deine akademische Zukunft in Deutschland. Ob NC-Studiengang, Stipendium oder internationale Bewerbung – deine Abiturnote bestimmt, welche Türen dir offenstehen. Das deutsche Abitur nutzt das 15-Punkte-System, das sich grundlegend von klassischen Schulnoten und internationalen Systemen unterscheidet.

Deine Abiturnote entscheidet, welche Türen sich öffnen. Wer die Berechnungslogik versteht, kann gezielt die Stellschrauben drehen, die den größten Einfluss haben.

Das 15-Punkte-System: Punkte in Noten umrechnen

In der gymnasialen Oberstufe (Qualifikationsphase) werden Leistungen nicht mehr mit den klassischen Noten 1–6 bewertet, sondern mit 0–15 Punkten. Jede Schulnote wird in drei Stufen aufgeteilt (+, glatt, −).

PunkteNoteBewertung
151+ (0,7)Sehr gut
141 (1,0)Sehr gut
131− (1,3)Sehr gut
122+ (1,7)Gut
112 (2,0)Gut
102− (2,3)Gut
93+ (2,7)Befriedigend
83 (3,0)Befriedigend
73− (3,3)Befriedigend
64+ (3,7)Ausreichend
54 (4,0)Ausreichend
44− (4,3)Mangelhaft
35+ (4,7)Mangelhaft
25 (5,0)Mangelhaft
15− (5,3)Mangelhaft
06 (6,0)Ungenügend

Für das Bestehen einzelner Kurse brauchst du mindestens 5 Punkte (= Note 4). Kurse mit weniger als 5 Punkten gelten als „Unterkurse" und es gibt Grenzen, wie viele davon du einbringen darfst.

Wie wird der Abiturschnitt berechnet?

Die Abiturnote ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl, die sich aus zwei Blöcken zusammensetzt:

BlockInhaltMaximum
Block IKursnoten Q1–Q4 (35–40 Kurse, einfach gewertet)600 Punkte
Block II5 Abiturprüfungen (vierfach gewertet: 5 × 15 × 4)300 Punkte
GesamtBlock I + Block II900 Punkte

Die Gesamtpunktzahl (mindestens 300, maximal 900) wird dann mit folgender Formel in die Abiturnote umgerechnet:

Umrechnungsformel

Abiturnote = 17/3 − (Gesamtpunkte ÷ 180)

Gesamtpunktzahl und Abiturnote

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Schwellenwerte für die Umrechnung deiner Gesamtpunktzahl in die Abiturnote.

GesamtpunkteAbiturnoteProzent von 900
823–9001,091,4–100 %
805–8221,189,4–91,3 %
787–8041,287,4–89,3 %
769–7861,385,4–87,3 %
751–7681,483,4–85,3 %
733–7501,581,4–83,3 %
643–6602,071,4–73,3 %
553–5702,561,4–63,3 %
463–4803,051,4–53,3 %
373–3903,541,4–43,3 %
300–3184,033,3–35,3 %

Gewichtung: Warum die Abiturprüfungen so wichtig sind

Die fünf Abiturprüfungen werden vierfach gewertet – eine einzige Prüfung hat also viermal so viel Gewicht wie eine Halbjahresleistung im selben Fach. Konkret: Eine 15 in der Abiturprüfung bringt 60 Punkte (15 × 4), eine 15 im Halbjahreszeugnis nur 15 Punkte. Block II macht ein Drittel der Gesamtpunktzahl aus, obwohl es nur fünf Leistungen sind. Das bedeutet: Intensive Prüfungsvorbereitung ist die effektivste Strategie für einen guten Abiturschnitt. Die Wahl der Prüfungsfächer sollte auf Fächern basieren, in denen du konstant stark bist.

Gewichtungsfaktor der Abiturprüfungen gegenüber Halbjahresleistungen

Leistungskurs vs. Grundkurs

Leistungskurse (LK) umfassen 5 Wochenstunden und behandeln den Stoff vertieft und erweitert. Grundkurse (GK) umfassen 3 Wochenstunden und vermitteln grundlegende Kompetenzen. In den meisten Bundesländern wählst du 2 Leistungskurse als deine Schwerpunktfächer.

Wichtig zu verstehen: In Block I werden LK- und GK-Noten gleich gewertet – eine 12 im LK zählt genauso wie eine 12 im GK (jeweils 12 Punkte). Der entscheidende Unterschied liegt in der Prüfungsvorbereitung: Weil du in LK-Fächern mehr Unterrichtsstunden hast und den Stoff tiefer durchdringst, bist du in den vierfach gewerteten Abiturprüfungen oft besser vorbereitet. Strategisch gilt: Wähle LK-Fächer, in denen du sicher hohe Punkte erzielst – sie werden deine Abiturprüfungsfächer und damit vierfach gewertet.

Sonderfall Bayern: In Bayern gibt es keine klassische LK/GK-Unterscheidung. Stattdessen wählst du Fächer mit erhöhtem (4-stündig) und grundlegendem Anforderungsniveau (2–3-stündig). Die Abiturprüfung umfasst 3 schriftliche Fächer (Deutsch, Mathe, ein Wahlfach) und 2 mündliche Prüfungen, die alle vierfach gewertet werden.

Einbringungsregeln: Welche Kurse zählen?

Nicht alle Kurse, die du in der Oberstufe belegst, fließen automatisch in deinen Abiturschnitt ein. In Block I musst du eine bestimmte Anzahl von Halbjahresleistungen einbringen – je nach Bundesland zwischen 35 und 40. Die restlichen Kurse kannst du streichen, solange die Pflichteinbringungen erfüllt sind.

Pflichteinbringungen umfassen in der Regel alle Halbjahre deiner Prüfungsfächer (4 Halbjahre pro Fach), Deutsch (4 HJ), Mathematik (4 HJ), eine fortgeführte Fremdsprache (4 HJ), eine Naturwissenschaft (4 HJ), Geschichte (mindestens 2 HJ), sowie Religion/Ethik und Sport (je nach Bundesland). Darüber hinaus bringst du weitere Kurse nach freier Wahl ein – hier liegt dein strategischer Spielraum.

Die optimale Einbringungsstrategie: Streiche deine schwächsten Halbjahresleistungen, sofern sie nicht zu den Pflichteinbringungen gehören. Oft lohnt es sich, in Nebenfächern wie Kunst, Musik oder Sport gezielt gute Noten zu holen, da diese als „freie" Einbringungen die Schwächen in Pflichtfächern ausgleichen können.

💡Streichresultate strategisch nutzen

Du musst in der Regel mindestens 36 von bis zu 40 Kursen einbringen. Das bedeutet: Bis zu 4 Halbjahresleistungen kannst du streichen. Wähle gezielt deine schwächsten Ergebnisse aus – aber achte darauf, dass alle Pflichteinbringungen erfüllt bleiben. Ein einziger gestrichener 3-Punkte-Kurs kann deinen Schnitt spürbar anheben.

Unterkurse: Wie viele sind erlaubt?

Ein Unterkurs ist jeder Kurs, in dem du weniger als 5 Punkte (schlechter als Note 4) erzielst. Die Anzahl erlaubter Unterkurse in deinen eingebrachten Leistungen ist streng begrenzt:

⚠️Unterkurse können das Abitur kosten

Zu viele Unterkurse (unter 5 Punkte) bedeuten Nichtbestehen – selbst wenn deine Gesamtpunktzahl über 300 liegt. In Block I sind je nach Bundesland maximal 7–8 Unterkurse erlaubt, in Block II maximal 2. Behalte deine Unterkurse im Blick und handle frühzeitig, wenn du in einem Fach unter die 5-Punkte-Grenze rutschst.

BundeslandMax. Unterkurse Block ISonderregel
Bayern8 gesamt (max. 3 in Pflichtfächern)0 Punkte in einem Fach = nicht bestanden
NRW7 gesamt (max. 3 in LK)In Abi-Fächern max. 2 Unterkurse
Baden-Württemberg4 in eingebrachten KursenKeine 0 Punkte in Pflichtkursen
Hessen6 gesamtMax. 3 in LK-Fächern
Niedersachsen4 in Pflicht, 4 in WahlGesamt max. 8 Unterkurse

In Block II (Abiturprüfungen) gelten zusätzliche Regeln: Keine Prüfung darf mit 0 Punkten abgeschlossen werden, und in mindestens 3 der 5 Prüfungen (davon mindestens 1 LK-Fach) musst du jeweils mindestens 5 Punkte (in einfacher Wertung) erreichen. Wer zu viele Unterkurse hat, besteht das Abitur nicht – selbst wenn die Gesamtpunktzahl über 300 liegt.

Besondere Lernleistung (BLL) und Seminararbeit

Die besondere Lernleistung (BLL) ist eine freiwillige Zusatzleistung, die je nach Bundesland als 5. Prüfungskomponente eingebracht werden kann. Sie umfasst eine umfangreiche schriftliche Arbeit (meist 15–30 Seiten) und eine mündliche Präsentation mit Prüfungsgespräch. Typische BLL-Formate sind Facharbeiten, Wettbewerbsbeiträge (z. B. Jugend forscht, Bundeswettbewerb Fremdsprachen) oder Projekte. Die BLL wird wie eine Abiturprüfung vierfach gewertet – sie kann also bis zu 60 Punkte zu Block II beitragen.

In Bayern gibt es statt der BLL die verpflichtende Seminararbeit im W-Seminar (wissenschaftliches Arbeiten). Die Seminararbeit wird doppelt gewertet und fließt als 2 der 40 Halbjahresleistungen in Block I ein (max. 30 Punkte). Zusätzlich gibt es das P-Seminar (Projekt-Seminar), das mit „bestanden" oder „nicht bestanden" bewertet wird und ein berufsorientierendes Projekt umfasst. In Baden-Württemberg kann die BLL den Seminarkurs ersetzen und als Block in die Gesamtqualifikation eingebracht werden.

NC-Werte für beliebte Studiengänge

Der Numerus Clausus (NC) gibt die Abiturnote an, bis zu der in einem Studienfach im letzten Semester zugelassen wurde. Die Werte variieren nach Bundesland und Semester.

ℹ️TMS als NC-Booster

Der TMS (Test für medizinische Studiengänge) kann deinen effektiven NC an teilnehmenden Universitäten um bis zu 0,8 Notenpunkte verbessern. Besonders für Medizin-Bewerber mit einem Abiturschnitt zwischen 1,3 und 2,0 kann der TMS den entscheidenden Unterschied machen. Die Anmeldung erfolgt jährlich im Januar – plane frühzeitig.

1,0–1,2
NC-Bereich für Humanmedizin – der kompetitivste Studiengang
StudiengangNC-Bereich (ca.)Hinweis
Humanmedizin1,0–1,2TMS kann bis zu 0,8 verbessern
Zahnmedizin1,2–1,4HAM-Nat an einigen Unis
Tiermedizin1,2–1,5Nur 5 Standorte in DE
Pharmazie1,4–2,0Schwankung nach Semester
Psychologie1,2–1,7Hohe Nachfrage
Rechtswissenschaft1,4–2,5Stark standortabhängig
BWL (Top-Unis)1,5–2,3Mannheim, LMU, Köln strenger
Informatik (Top-Unis)1,5–2,5TU München, KIT beliebter

Abiturberechnung in Bayern

Bayern hat ein eigenes Oberstufensystem ohne klassische LK/GK-Unterscheidung. Die Qualifikationsphase umfasst die Jahrgangsstufen 11 und 12 (G8) bzw. 12 und 13 (G9, ab Abitur 2026). Du belegst Fächer auf erhöhtem und grundlegendem Anforderungsniveau.

Block I (max. 600 Punkte): 40 Halbjahresleistungen werden eingebracht, darunter alle 4 Halbjahre in Deutsch, Mathematik, einer fortgeführten Fremdsprache, Religion/Ethik, Geschichte + Sozialkunde, und einer Naturwissenschaft. Dazu kommen die doppelt gewertete W-Seminar-Arbeit (= 2 Einbringungen) und das Ergebnis der Präsentation. Maximal 8 Unterkurse, davon höchstens 3 in Pflichteinbringungen.

Block II (max. 300 Punkte): 5 Abiturprüfungen – 3 schriftlich (Deutsch, Mathematik, ein weiteres Fach) und 2 mündlich (Kolloquien). Alle vierfach gewertet. In mindestens 3 Prüfungen musst du je 5 Punkte (einfach) erreichen, keine Prüfung darf 0 Punkte sein. Besonderheit: Die Kolloquien bestehen aus einem 10-minütigen Vortrag zu einem Semester-Schwerpunkt und einem 20-minütigen Gespräch über den gesamten Stoff.

Abiturberechnung in Nordrhein-Westfalen

In NRW umfasst die Qualifikationsphase Q1 und Q2 (Jahrgangsstufen 12 und 13). Du wählst 2 Leistungskurse (5-stündig) und mindestens 8 Grundkurse (3-stündig) pro Halbjahr.

Block I (max. 600 Punkte): 35–40 Kurse werden eingebracht. Pflichteinbringungen: 4 HJ in beiden LK-Fächern, 4 HJ in allen Abiturfächern, 4 HJ Deutsch, 4 HJ Mathe, 4 HJ einer fortgeführten Fremdsprache, 2 HJ Kunst/Musik/Literatur, 4 HJ einer Gesellschaftswissenschaft, 2 HJ Geschichte, 2 HJ Sozialwissenschaften, 4 HJ einer Naturwissenschaft, 2 HJ Religion. Maximal 7 Unterkurse (davon max. 3 in LK). Mindestens 200 Punkte.

Block II (max. 300 Punkte): 4 Abiturprüfungen – 1. und 2. Fach (LK) schriftlich, 3. Fach (GK) schriftlich, 4. Fach (GK) mündlich. Alle vierfach gewertet. Mindestens 100 Punkte und in mindestens 2 Fächern (darunter 1 LK) je 25 Punkte (vierfach). Besonderheit NRW: In Q1 schreibst du eine Facharbeit, die eine Klausur ersetzt.

Abiturberechnung in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg verwendet ein eigenes System mit Basisfächern (2-stündig) und Leistungsfächern (5-stündig). Du wählst 3 Leistungsfächer und mehrere Basisfächer.

Block I (max. 600 Punkte): 40 Kurse werden eingebracht – je 4 Halbjahre in den 3 Leistungsfächern (= 12 Kurse, zweifach gewertet = 24 Wertungen), plus weitere Basiskurse. Maximal 20 % Unterkurse. Mindestens 200 Punkte. Besonderheit: Die Leistungsfach-Noten werden doppelt gewertet, was ihnen bereits in Block I mehr Gewicht gibt.

Block II (max. 300 Punkte): 5 Prüfungskomponenten – 3 schriftliche Prüfungen in den Leistungsfächern (vierfach gewertet), 1 mündliche Prüfung in einem Basisfach (vierfach gewertet), und 1 weitere Komponente (Präsentationsprüfung, BLL oder Seminarkurs). Mindestens 100 Punkte. In der schriftlichen Prüfung kann eine zusätzliche mündliche Prüfung angesetzt werden, deren Ergebnis zu einem Drittel einfließt.

Abiturberechnung in Hessen

In Hessen umfasst die Qualifikationsphase Q1–Q4 mit 2 Leistungskursen (5-stündig) und Grundkursen (2–3-stündig). Die Leistungskurse müssen aus bestimmten Fächergruppen gewählt werden.

Block I (max. 600 Punkte): Mindestens 24 Grundkurse und 8 LK-Kurse (4 HJ × 2 LKs). Die LK-Kurse werden doppelt gewertet (8 Kurse × 2 = 16 Wertungen), die GK-Kurse einfach. Insgesamt werden 40 Kurshalbjahre eingebracht. Maximal 6 Unterkurse. Mindestens 200 Punkte.

Block II (max. 300 Punkte): 5 Abiturprüfungen – 3 schriftlich (darunter beide LKs), 2 mündlich. Alle vierfach gewertet. In mindestens 3 Prüfungen je 5 Punkte (einfach), keine Prüfung 0 Punkte. Besonderheit Hessen: Die 5. Prüfungskomponente kann als Präsentation oder als besondere Lernleistung abgelegt werden.

Abiturberechnung in Niedersachsen

Niedersachsen hat die Qualifikationsphase in den Jahrgangsstufen 12 und 13 mit 2 Schwerpunktfächern (auf erhöhtem Anforderungsniveau, 5-stündig) und Fächern auf grundlegendem Niveau (3-stündig). Die Schwerpunktfächer müssen aus einem Schwerpunktprofil gewählt werden (sprachlich, musisch-künstlerisch, gesellschaftswissenschaftlich, mathematisch-naturwissenschaftlich).

Block I (max. 600 Punkte): 36 Schulhalbjahresergebnisse werden eingebracht, darunter die 4 Halbjahre der 5 Prüfungsfächer (= 20 Kurse) und 16 weitere Kurse. Die Kurse des erhöhten Anforderungsniveaus (P1 und P2) werden in Block I einfach gewertet. Maximal 7 Unterkurse, davon höchstens 3 in Kursen auf erhöhtem Niveau. Mindestens 200 Punkte.

Block II (max. 300 Punkte): 5 Prüfungen – P1 und P2 (schriftlich, erhöhtes Niveau), P3 (schriftlich, grundlegendes Niveau), P4 (mündlich), P5 (mündlich oder Präsentation). Alle vierfach gewertet. Mindestens 100 Punkte, in mindestens 3 Prüfungen je 5 Punkte, keine Prüfung 0 Punkte. Besonderheit: P5 kann als Präsentationsprüfung mit einem selbst gewählten Thema abgelegt werden.

Abitur nicht bestanden – was nun?

Das Abitur gilt als nicht bestanden, wenn du unter 300 Gesamtpunkte erreichst, weniger als 200 Punkte in Block I oder weniger als 100 Punkte in Block II hast, zu viele Unterkurse einbringst, oder die Mindestanforderungen in den Prüfungen nicht erfüllst. Was dann?

Wiederholung der Abiturprüfung: In den meisten Bundesländern kannst du die Prüfungen (Block II) im nächsten Termin wiederholen, ohne die gesamte Qualifikationsphase zu wiederholen. Dies ist oft die schnellste Option, wenn deine Block-I-Punkte ausreichen. Wiederholung der Qualifikationsphase: Du kannst die letzten 2 Halbjahre (manchmal auch alle 4) wiederholen. Die Höchstverweildauer in der Oberstufe beträgt je nach Bundesland 3–4 Jahre. Alternatives Abitur: Über Abendgymnasium, Kolleg oder Fernstudium kannst du das Abitur auch später nachholen. Fachhochschulreife: Wenn du die Qualifikationsphase teilweise absolviert hast, kann dir in vielen Bundesländern der schulische Teil der Fachhochschulreife anerkannt werden – mit einem anschließenden Praktikum oder einer Ausbildung erhältst du die volle Fachhochschulreife.

Strategien für einen besseren Abiturschnitt

Die Verbesserung deines Abiturschnitts erfordert strategisches Vorgehen. Erstens: Priorisiere die Abiturprüfungen – durch die vierfache Wertung bringen Verbesserungen hier am meisten. Zweitens: Optimiere deine Einbringung – prüfe, welche Kurse du weglassen kannst (variiert nach Bundesland). In den meisten Ländern kannst du deine schwächsten Halbjahresleistungen streichen. Drittens: Mündliche Mitarbeit zählt oft 50 % der Kursnote – hier lässt sich relativ schnell etwas verbessern. Viertens: Nutze Zusatzleistungen wie besondere Lernleistungen (BLL) oder Seminararbeiten, falls sie deinen Schnitt verbessern können. Fünftens: Nutze den Ziel-Modus dieses Rechners, um genau zu planen, welche Punkte du in verbleibenden Prüfungen und Kursen brauchst.

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Vom Abiturschnitt zum Notendurchschnitt an der Uni

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Häufig gestellte Fragen

Wie wird der Abiturschnitt berechnet?

Wie rechne ich Punkte in Noten um?

Welchen Abiturschnitt brauche ich für Medizin?

Wie viele Punkte brauche ich für ein 1,0-Abitur?

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Was ist der Unterschied zwischen Abiturnote und Punktzahl?

Wie kann ich meinen Abiturschnitt noch verbessern?

Kann ich meine Berechnungen speichern?

Wie viele Unterkurse darf man im Abitur haben?

Kann man das Abitur wiederholen, wenn man durchfällt?

Was zählt mehr – Leistungskurs oder Grundkurs?

Was ist eine besondere Lernleistung (BLL)?

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