Der Aktienkurs – Gamification für mehr Lernmotivation im Studium

Dein persönlicher Lernfortschritt als Aktienchart visualisiert

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Lukas von Hohnhorst
1. Oktober 2024 · Aktualisiert: 9. Januar 2026 · 5 Min. Lesezeit

Stell dir vor, dein Lernfortschritt wäre eine Aktie an der Börse. An guten Tagen steigt der Kurs, an schwachen Tagen fällt er – aber am Ende des Semesters zählt nur der langfristige Trend. Genau dieses Prinzip macht sich Athenify zunutze, um deine Lernmotivation im Studium dauerhaft hochzuhalten.

3D-Börsen-Candlestick-Chart als Symbol für den Lernfortschritt-Aktienkurs

Der Aktienkurs ist ein innovatives Gamification-Feature, das deinen Lernfortschritt als interaktives Chart visualisiert – wie an der echten Börse. Anders als klassische To-Do-Listen oder starre Lernpläne zeigt er dir nicht nur, was du heute geschafft hast, sondern wie du dich über Wochen und Monate entwickelst. In diesem Artikel erfährst du, wie der Aktienkurs funktioniert und warum er eines der effektivsten Werkzeuge ist, um über ein ganzes Semester hinweg motiviert zu bleiben.

Das Prinzip: Dein Lernfortschritt wie an der Börse

Wenn ein Unternehmen an die Börse geht (IPO), wird ein initialer Aktienkurs festgelegt. Im Laufe der Zeit steigt oder sinkt der Preis – je nachdem, wie sich das Unternehmen entwickelt. Genauso funktioniert dein persönlicher Aktienkurs in Athenify: Er startet bei 0 und entwickelt sich über das Semester hinweg. Dein Ziel? Den Kurs stetig steigen zu lassen – wie bei einer erfolgreichen Aktie.

Dein Ziel? Den Kurs stetig steigen zu lassen – wie bei einer erfolgreichen Aktie.
💡Schnellstart
Setze dein Tagesziel auf 60–70 % deiner maximalen realistischen Lernzeit. So kannst du es an guten Tagen übertreffen und an schwierigen Tagen trotzdem erreichen.

Wie funktioniert der Aktienkurs in der Lern-App?

Dein persönlicher Aktienkurs startet zu Beginn deines Semesters bei 0. In Athenify definierst du für jeden Tag ein tägliches Lernziel – beispielsweise 180 Minuten. Die Mechanik dahinter ist elegant in ihrer Einfachheit: Der Kurs reagiert ausschließlich auf die Differenz zwischen deinem Ziel und deiner tatsächlichen Lernzeit.

0
Dein Startkurs zu Beginn jedes Semesters

Die Mechanik ist einfach:

  • Ziel exakt erreicht: Der Kurs bleibt unverändert
  • Über dem Ziel: Der Kurs steigt um die Differenz (180 Min. Ziel + 200 Min. gelernt = +20 Punkte)
  • Unter dem Ziel: Der Kurs fällt entsprechend (180 Min. Ziel + 100 Min. gelernt = −80 Punkte)

Das Ergebnis: Dein Aktienkurs zeigt zu jedem Zeitpunkt an, wie viel mehr oder weniger du insgesamt im Semester gelernt hast. Ein positiver Kurs bedeutet, dass du über deinem kumulierten Lernziel liegst – ein negativer Kurs signalisiert Aufholbedarf.

Der Aktienkurs steigt bei Übererfüllung und fällt bei Untererfüllung des Tagesziels
Der Aktienkurs steigt bei Übererfüllung und fällt bei Untererfüllung des Tagesziels

Schwankungen gehören dazu – wie bei echten Aktien

Im Laufe des Semesters wird dein Aktienkurs steigen und an manchen Tagen auch fallen. Das ist völlig normal und Teil des Systems. Niemand kann jeden einzelnen Tag sein Lernziel übertreffen – und das ist auch gar nicht nötig.

Das Geniale am System: Wenn du an guten Tagen dein Ziel übertriffst, baust du einen Puffer auf. Dieser Puffer fängt schwächere Tage auf, ohne dass du sofort ins Minus rutschst. So entsteht psychologische Sicherheit – du weißt, dass ein einzelner schlechter Tag dein Semester nicht ruiniert.

15–20
Lerntage pro Monat sind realistisch – nicht 30

Der Aktienkurs zeigt dir immer an, ob du insgesamt über oder unter deiner kumulierten Ziel-Lernzeit liegst. Das macht ihn zu einem ehrlichen Indikator für deinen Semesterfortschritt – keine geschönten Statistiken, keine versteckten Daten.

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Langfristige Lernmotivation statt kurzfristiger Frustration

Der Aktienkurs hält deine Motivation über das gesamte Semester hinweg hoch. Anders als klassische Lernpläne, die dich bei jeder Abweichung bestrafen, arbeitet der Aktienkurs mit dir, nicht gegen dich. Er motiviert dich, schlechte Tage durch gute Tage auszugleichen – ohne dass ein einzelner schwacher Tag dich komplett aus der Bahn wirft.

Ein steigender Aktienkurs gibt dir die Freiheit, auch mal den Fuß vom Gas zu nehmen – ohne schlechtes Gewissen.

Und wenn du konstant deine Ziele übertriffst? Dann steigt der Aktienkurs ins Unermessliche. Das gibt dir die Sicherheit, auch mal bewusst zu entspannen. Vielleicht gönnst du dir ein freies Wochenende oder einen spontanen Ausflug – dein Puffer trägt dich. Diese psychologische Entlastung ist unbezahlbar für nachhaltiges Lernen über Monate hinweg.

14–16
Wochen dauert ein typisches Semester – der Aktienkurs begleitet dich durch jede davon
Ein steigender Aktienkurs zeigt, dass du insgesamt über deinem kumulierten Lernziel liegst
Ein steigender Aktienkurs zeigt, dass du insgesamt über deinem kumulierten Lernziel liegst

Realistische Lernziele setzen – der Schlüssel zum Erfolg

Der Aktienkurs als Motivationsinstrument funktioniert nur, wenn du realistische tägliche Lernziele setzt. Hier liegt die eigentliche Kunst – und hier scheitern viele Studierende.

Die Goldilocks-Zone für deine Lernziele

Die zwei häufigsten Fehler:

  1. Ziele zu niedrig – Der Kurs steigt inflationär, aber du lernst zu wenig. Du fühlst dich gut, aber deine Klausuren werden es nicht widerspiegeln.
  2. Ziele zu hoch – Der Kurs fällt ständig, weil du sie nie erreichst. Das frustriert, demotiviert – und du ignorierst den Kurs irgendwann komplett.
60–70 %
deiner maximalen Lernkapazität ist das ideale Tagesziel

Die Kunst besteht darin, Ziele zu setzen, die fordernd, aber nicht überfordernd sind. Bei 100 % Zielerreichung solltest du das Gefühl haben: „Ich habe heute wirklich gut gelernt." Nicht: „Ich bin am Limit." Und nicht: „Das war zu einfach."

⚠️Häufiger Fehler
Setze dein Tagesziel nicht auf dein absolutes Maximum. Wenn du täglich 8 Stunden anstrebst, aber nur 5–6 schaffst, wird dein Aktienkurs ständig fallen – und deine Motivation auch.

Praktischer Ansatz zur Zielkalibrierung:

  1. Tracke eine Woche lang, wie viel du tatsächlich lernst
  2. Setze dir dabei kein festes Ziel – lerne einfach normal
  3. Berechne den Durchschnitt dieser Woche
  4. Nutze diesen Wert als Ausgangspunkt für dein Tagesziel
💡Profi-Tipp
Schau dir deinen Aktienkurs wöchentlich an, nicht täglich. So vermeidest du, dich über kleine Schwankungen zu ärgern, und konzentrierst dich auf den langfristigen Trend.

Weitere Motivationstools in Athenify

Der Aktienkurs ist nur eines von mehreren Gamification-Features in Athenify. Gemeinsam bilden sie ein System, das verschiedene Motivationstypen anspricht:

  • Medaillenspiegel: Sammle Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für besonders gute Lerntage – sofortige Belohnung für intensive Sessions
  • Streak-Funktion: Halte deine Lernserie aufrecht – die Kette zu brechen fällt schwerer, je länger sie wird
  • Aktienkurs: Zeigt den langfristigen Trend deiner Lernleistung über das gesamte Semester
Der Aktienkurs zeigt den langfristigen Trend, Medaillen belohnen einzelne Tage, und Streaks halten dich konstant am Ball.

Während der Aktienkurs den langfristigen Überblick liefert, sorgen Medaillen und Streaks für die tägliche Motivation. Diese Kombination macht Athenify zu einem ganzheitlichen Motivationssystem für dein Studium.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Aktienkurs zurücksetzen?

Ja, mit jedem neuen Semester startet dein Aktienkurs automatisch wieder bei 0. So hast du jedes Semester einen frischen Start.

Was passiert an Tagen ohne Lernziel?

An Tagen, an denen du kein Lernziel festgelegt hast (z. B. Wochenenden oder Feiertage), bleibt der Aktienkurs unverändert.

Funktioniert der Aktienkurs auch für Berufstätige?

Absolut! Der Aktienkurs eignet sich für jeden, der regelmäßig lernt – ob für Weiterbildungen, Zertifizierungen oder persönliche Projekte.

Über den Autor

Lukas von Hohnhorst

Lukas von Hohnhorst

Gründer von Athenify

Seit meinem 3. Semester tracke ich jede Lerneinheit – damals noch in Excel. Dank dieser Daten schrieb ich meine Master-Thesis vom Maidan in Kiew, aus dem Starbucks in Bukarest und einem Airbnb in Warschau.

In meiner Thesis brachte ich mir das Programmieren bei. Daraus entstand Athenify: 2020 gelauncht, seitdem kontinuierlich weiterentwickelt – heute mit über 30.000 Nutzern in 60+ Ländern. Außerdem habe ich das Buch "The HabitSystem" über Gewohnheiten geschrieben.

Dabei fließen 10+ Jahre Tracking-Erfahrung und 5+ Jahre Softwareentwicklung in die Entwicklung von Athenify ein. Als Software Product Owner, ehemaliger Bain-Berater und Mannheim-Absolvent (Top 2 %) weiß ich, was Studierende brauchen – ich war selbst Tutor an der Uni.

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